Gelungene Schlussaufführung der Theaterkids.
Wenn Westernhelden schwächeln, Vampire mit Englischvokabeln um die Wette spuken und echte Profis ermitteln…
„Action“ war diesmal das Motto, als die Theatergruppen der MS Nötsch am 12. Juni im Turnsaal ihr Unwesen trieben.
Alf, über den schon die Eltern und Großeltern der Schüler:innen gelacht haben, wird aus einer Filmszene entführt. Kriminalinspektorin Müllerin, Kommissar Falcoski und Inspector Queen, drei Kriminalbeamt:innen aus unterschiedlichen Epochen, ermitteln und werden dabei von der schrägen Gerichtspsychologin Anima unterstützt. Am Ende stellt sich nach einer Anzeige der Influencerinnen Bumblebee und Sweety Bee heraus, dass es nicht die 80er-Freaks Max und Moritz, sondern Emma und Emilia, zwei völlig unauffällige Schülerinnen, waren, welche die Tat aus purer Langeweile verübt haben. Einfach nur skurril oder vielleicht doch Zukunftsmusik?
Jedenfalls bewiesen die Zweitklässler:innen durch die gekonnte Bewältigung der enormen Länge des Theaterstücks „Tatort“, der vielen Umbauarbeiten, Actionszenen, Musikeinspielungen und langen Textpassagen, dass sie sich in den vergangenen zwei Jahren zu echten Profis entwickelt haben, auf die wir sehr stolz sind, und ließen das begeisterte, tolle Publikum, bestehend aus Eltern, Verwandten und Freunden der Kinder, souverän in Erinnerungen an die „guten alten Zeiten“, in welchen die ersten Motorola-Handys noch als Statussymbole galten und Falco und Cyndi Lauper aus Ghettoblastern ertönten, schwelgen, über ihr schauspielerisches, tänzerisches und organisatorisches Talent staunen sowie über gegenwärtige und sich anbahnende gesellschaftliche Entwicklungen lachen. Die Entstehung der Krimiparodie war übrigens ein interaktiver Prozess: Nach der Präsentation der Idee und der ersten Szenen wünschten die Kinder sich zusätzliche Rollen und ich überlegte, wie ich diese einbauen könnte. Das gab der Handlung eine neue, von den Schauspieler:innen mitbestimmte Richtung.
Die jungen Talente der ersten Klassen nahmen mit „Twilight“ und „A Kid‘s Nightmare“ Vampir- und Gruselfilme aufs Korn, während die älteren Schauspielschüler:innen mit der Westernparodie „Abrechnung in Saak City“ überzeugten, in welcher der schreckliche Tim, der furchtbare Tom und der grausame Tum, drei gefürchtete Banditen, sich aufgrund ihrer Eitelkeit, Ess- und Spielsucht als gar nicht so hart erwiesen und ganz einfach von den Saaker Westernladies unschädlich gemacht werden konnten.
Trotz der fast zweistündigen Premiere und des Dauereinsatzes bei der dreitägigen Generalprobe zeigten unsere Stars keine Ermüdungserscheinungen und ließen am 13. Juni nochmals für ihre Lehrer:innen und Mitschüler:innen, bei welche wir uns für ihr Interesse und ihre Disziplin bedanken möchten, die Rampensau heraus. Am Ende der professionellen, mitreißenden Darbietungen verabschiedeten sich Charlie, Selma, Lisa-Marie und Nelson, die uns drei Jahre mit ihrem komödiantischen Talent unterhalten hatten, mit einer berührenden Rede von der Bühne und ihrer Mittelschulzeit. Ich bedanke mich für eure Treue und wünsche euch viel Glück für die Zukunft. Und vergesst nicht: The Show must go on!
Verfasserin: Sabine Liendl
„Action“ war diesmal das Motto, als die Theatergruppen der MS Nötsch am 12. Juni im Turnsaal ihr Unwesen trieben.
Alf, über den schon die Eltern und Großeltern der Schüler:innen gelacht haben, wird aus einer Filmszene entführt. Kriminalinspektorin Müllerin, Kommissar Falcoski und Inspector Queen, drei Kriminalbeamt:innen aus unterschiedlichen Epochen, ermitteln und werden dabei von der schrägen Gerichtspsychologin Anima unterstützt. Am Ende stellt sich nach einer Anzeige der Influencerinnen Bumblebee und Sweety Bee heraus, dass es nicht die 80er-Freaks Max und Moritz, sondern Emma und Emilia, zwei völlig unauffällige Schülerinnen, waren, welche die Tat aus purer Langeweile verübt haben. Einfach nur skurril oder vielleicht doch Zukunftsmusik?
Jedenfalls bewiesen die Zweitklässler:innen durch die gekonnte Bewältigung der enormen Länge des Theaterstücks „Tatort“, der vielen Umbauarbeiten, Actionszenen, Musikeinspielungen und langen Textpassagen, dass sie sich in den vergangenen zwei Jahren zu echten Profis entwickelt haben, auf die wir sehr stolz sind, und ließen das begeisterte, tolle Publikum, bestehend aus Eltern, Verwandten und Freunden der Kinder, souverän in Erinnerungen an die „guten alten Zeiten“, in welchen die ersten Motorola-Handys noch als Statussymbole galten und Falco und Cyndi Lauper aus Ghettoblastern ertönten, schwelgen, über ihr schauspielerisches, tänzerisches und organisatorisches Talent staunen sowie über gegenwärtige und sich anbahnende gesellschaftliche Entwicklungen lachen. Die Entstehung der Krimiparodie war übrigens ein interaktiver Prozess: Nach der Präsentation der Idee und der ersten Szenen wünschten die Kinder sich zusätzliche Rollen und ich überlegte, wie ich diese einbauen könnte. Das gab der Handlung eine neue, von den Schauspieler:innen mitbestimmte Richtung.
Die jungen Talente der ersten Klassen nahmen mit „Twilight“ und „A Kid‘s Nightmare“ Vampir- und Gruselfilme aufs Korn, während die älteren Schauspielschüler:innen mit der Westernparodie „Abrechnung in Saak City“ überzeugten, in welcher der schreckliche Tim, der furchtbare Tom und der grausame Tum, drei gefürchtete Banditen, sich aufgrund ihrer Eitelkeit, Ess- und Spielsucht als gar nicht so hart erwiesen und ganz einfach von den Saaker Westernladies unschädlich gemacht werden konnten.
Trotz der fast zweistündigen Premiere und des Dauereinsatzes bei der dreitägigen Generalprobe zeigten unsere Stars keine Ermüdungserscheinungen und ließen am 13. Juni nochmals für ihre Lehrer:innen und Mitschüler:innen, bei welche wir uns für ihr Interesse und ihre Disziplin bedanken möchten, die Rampensau heraus. Am Ende der professionellen, mitreißenden Darbietungen verabschiedeten sich Charlie, Selma, Lisa-Marie und Nelson, die uns drei Jahre mit ihrem komödiantischen Talent unterhalten hatten, mit einer berührenden Rede von der Bühne und ihrer Mittelschulzeit. Ich bedanke mich für eure Treue und wünsche euch viel Glück für die Zukunft. Und vergesst nicht: The Show must go on!
Verfasserin: Sabine Liendl


























